Zeit – Geld & Nerven verlieren

 

 

 

 

 

 

– Bewertung unzähliger Kataloge

Mit nur einem „Klick“ sind schnell 10 oder mehr Hauskataloge von unterschiedlichen, kaum vergleichbaren Herstellern bestellt. Ob Holzhaus, Steinhaus, Blockhaus oder Ausbauhaus – jeder Anbieter stellt sich als der Beste dar und bietet Angebote, Aktionen oder Standard-Grundrisse an.

– Besuche von Musterhäusern, meist an Wochenenden

Freizeit, Fahrtkosten, das Anschauen und vergleichen von Musterhäusern mit einer Ausstattung, die kaum der Standard-Ausstattung gemäß Baubeschreibung entspricht. Ein Besuch im Musterhauszentrum verwirrt oft mehr als er an Nutzen bringt. Sparen Sie sich diesen Stress!

– Gespräche mit Hausverkäufern

Hausverkäufer leben vom Verkauf! Kein Hausverkäufer wird Ihnen ehrlich und vor allem UNABHÄNGIG Auskunft über die Unterschiede der Angebote und Ausstattungen geben. Denn jeder Hausverkäufer ist produktabhängig und somit nicht neutral.

– Vorstellung mit Architekten besprechen

Ein Architekt gibt Ihnen einen Überblick über die planerischen Möglichkeiten bei der Grundrissplanung. Jedoch bietet ein Architekt Ihnen keine schlüsselfertige Leistung an, sondern rechnet alle Gewerke einzeln ab. Und das auch nicht kostenfrei, sondern gemäß der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure)

– Angebote einholen und versuchen, diese objektiv zu vergleichen

Jedes Angebot hat die „Bau- und Leistungsbeschreibung“ des anbietenden Unternehmens als Grundlage. Wer diese Beschreibung der enthaltenen Leistungen (und nicht etwa eine Auflistung der nicht enthaltenen Leistungen) fachgerecht vergleichen möchte, hat entweder Bauwesen oder Architektur studiert. Für alle „normalen“ Menschen ist diese Aufgabe kaum zu leisten. Und das bei einem Projekt, welches für viele das Größte in ihrem Leben ist.

 

– Baubeschreibungen prüfen und vergleichen

Baubeschreibungen heißen Baubeschreibungen, weil sie beschreiben was eingebaut wird. Doch was fehlt, wenn in blumigen Worten der Leistungsumfang des Bauunternehmens beschrieben ist? Und was ist wirklich notwendig? Gibt es gesetzliche Vorschriften? Und wie teuer ist es, die Baubeschreibung auf den vom Bauherren gewünschten Umfang anzupassen? Ist das bei jedem Bauunternehmen überhaupt möglich und gewünscht?

Wer heute ein Haus baut und dies zum ersten Mal tut, sollte sich hier fachmännischen Rat holen.

– Gespräche mit Hausverkäufern über die Angebotsinhalte führen

Wer einmal mit einem Hausverkäufer, der die Interessen „seines“ Unternehmens vertritt, über enthaltene oder nicht enthaltene Leistungen, Zusatzarbeiten oder Einsparmöglichkeiten (Hausverkäufer werden nach Auftragshöhe bezahlt) diskutiert hat, weiß wie schwierig es ist, verschiedene Anbieter „auf einen vergleichbaren Nenner“ zu bringen – fast unmöglich!

– Bauweisen (Massivhaus, Fertighaus, Holzhaus) miteinander vergleichen

Welche Bauweise ist für mein neues Heim die passende? Welche Vor- oder Nachteile haben die vielen möglichen Bauweisen für den gewünschten Grundriss und die Nutzung, die ich für mein Haus plane? Sollen die Wände im Obergeschoss aus einzelnen Steinen, einer Ständerkonstruktion oder aus Betonscheiben sein? Worin unterscheiden sich die Materialien und Ihre Nutzungsmöglichkeiten?

– Gespräche mit Banken führen

Viele Banken haben einen Anforderungskatalog an den Darlehensnehmer, der dann die entsprechenden Unterlagen und Nachweise beibringen muss. Und diese sind nicht immer im kostenfreien und vorvertraglichen Dokumentenumfang der Bauunternehmen enthalten. Doch was tue ich, wenn das Bauunternehmen mir zwar einen Preis, die Berechnung der Flächen aber nur nach der DIN und nicht nach Wohnflächenverordnung mitteilt? Oder die Berechnung zur Beantragung der KfW-Fördermittel durch einen externen Sachverständigen und nicht durch das Bauunternehmen geleistet wird (wer trägt die Mehrkosten hierfür?)?

– Der Gesamtprozess bis zur Entscheidungsfindung dauert ca. 6 – 8 Monate

Nachdem ich mit 5 Bauunternehmen gesprochen, verhandelt und deren Angebote verglichen habe, mit jedem Verkäufer zweimal persönlich gesprochen und mir verschiedene Baustellen angeschaut habe, im Urlaub die Planungsunterlagen durchgesehen und die Strandparty dafür ausfallen lassen habe, sind ca. 250 Stunden verbraucht und eine Menge unnötiger Gespräche, Emails und Telefonate vergangen. Das sind mehr als 6 Wochen Arbeitszeit… die man sich sicher auch sparen kann.