Containerhäuser, die Tiny-House-Bewegung

oder: Die (eventuelle) Zukunft des Bauens

Ein Containerhaus. Das hört sich erstmal verrückt an, kann beim genaueren Hinsehen jedoch viele Vorteile bieten. Stellen wir uns nur mal vor, Sie sind Pendler. Oder Student, je nach Alter, und suchen eine günstige Alternative zur teuren Mietwohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes oder der Uni. Was also tun?

Die einfache Lösung: einen Schiffscontainer umbauen. Das zumindest ist die Hauptaussage der Tiny-House-Bewegung. Diese ist der Meinung, dass ein Container, ob nun selbst ausgebaut oder von einer Baufirma gebaut, das Ideale Eigenheim für alle Minimalisten und freiheitsliebenden Menschen dieser Welt ist. Aber haben diese Leute Recht, oder werden sie schon bald von den uns allen bekannten Internet-Sittenwächtern als Spinner oder gar als ,,Verräter der Immobilienbranche“ abgestempelt?

Zuallererst muss man sagen, dass die Idee, einfach einen alten Container umzubauen, an sich nicht schlecht ist. So ein Container ist wesentlich günstiger als ein altes Haus, und es kostet auch weniger, ihn umzubauen. Außerdem sind Container Modular. Das heißt: wer an seine Zukunft denkt, und damit auch an eventuellen Nachwuchs, kann absolut beruhigt leben. Es besteht ja durchaus die Möglichkeit, einfach noch einen Container anzubauen.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich ein Haus im Container-design individuell planen zu lassen. Hier sind der Kreativität, mit Ausnahme der wie überall entscheidenden Komponenten Recht und Geld, keine Grenzen gesetzt. Ob nun modern und vielleicht etwas klinisch oder gemütlicher im Hygge-Style – kann jeder selbst definieren.

Dazu kommt, dass mit der Tiny-House-Bewegung auch der Minimalismus in Deutschland immer größer wird. Außerdem können Containerhäuser eine echte Alternative zum „herkömmlichen´´ Hausbau sein, da zumindest die recycelten Varianten einfach zu transportieren sind. Auch beim Thema Bauzeit sind Containerhäuser im Vergleich zu normalen Massivhäusern aus Holz oder Stein, aber auch zu Fertighäusern fast unschlagbar, da sie kein Fundament benötigen und deswegen viel schneller gebaut werden können.

Es ist jedoch nicht überall einfach, eine Baugenehmigung für ein Containerhaus zu bekommen, da viele Gemeinden und Wohnsiedlungen strenge Bauvorschriften haben. Ein weiteres Problem könnten, zumindest bei Schiffscontainern, die schmalen Wände und die für manche Menschen eventuell etwas niedrige Decke mit einer standardisierten Deckenhöhe von zweieinhalb Metern sein, da sie sich eingeengt fühlen könnten. Dies ist bei selbst geplanten Minihäusern jedoch nicht der Fall.

Wenn Sie sich jetzt also für den Bau eines Containerhauses entschieden haben, dann bleibt nur noch eine Frage: wie bezahle ich das alles? Da der Bund und die Länder normalerweise nur herkömmliche Immobilien fördern, kommt eine Förderung durch den Staat erstmal nicht infrage.

Sie können den Bau ihres neuen Containerhauses jedoch ganz normal, wie alle anderen größeren Anschaffungen auch, über einen Verbraucherkredit finanzieren. Dieser Kredit hat meistens einen Höchstbetrag von 50.000 Euro und eine maximale Laufzeit von 120 Monaten.

Sollte sich der finanzielle Aspekt auch geklärt haben und sie immer noch von der Idee Containerhaus überzeugt sein, dann legen Sie schnell los! Denn die kompakten Container liegen nicht nur im Aufwärtstrend sondern sparen durch die geringe Grundfläche auch Heiz- und Instandhaltungskosten. Mehr zu diesem Thema erläutern Ihnen unsere unabhängigen Neubaumakler gern im persönlichen, kostenfreien Gespräch oder unter www.neubaumakler24.de

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